Das Bündnis 2025 lädt in der Woche vor dem Nationalfeiertag zur Demokratie-Woche ein, um Demokratie zu feiern, Aktionen zur Erneuerung und Sicherung unserer Demokratie zu entwickeln, sich gegenseitig zu inspirieren und miteinander zu vernetzen.
Das Bündnis 2025 ist ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Initiativen, Vereine und Personen in Österreich. Ziel ist es, den Austausch und die Zusammenarbeit für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in Österreich zu fördern.
https://buendnis2025.at/demokratiewoche-buendnis-2025/
Der Wert der Demokratie ist eine 2024 gegründete Plattform literarischer Verbände aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol. Sie setzt sich gegen die Verrohung öffentlicher Sprache ein und macht auf Begriffe aufmerksam, die demokratiefeindliche oder diskriminierende Haltungen transportieren.
https://wert-der-demokratie.at/
Das DÖW ist ein 1963 gegründetes Forschungs-, Archiv- und Bildungszentrum. Es widmet sich der Dokumentation und Erforschung von Widerstand, Verfolgung und Exil während des Nationalsozialismus sowie der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen seit 1945. Zudem beschäftigt es sich mit aktuellem Rechtsextremismus. Getragen wird es von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein DÖW und bietet Archiv, Bibliothek, Datenbanken, Publikationen und Bildungsprogramme.
Als Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch setzt sich Mimikama für den Schutz von Internetnutzerinnen und -nutzern ein, indem der Verein Internetbetrug, Falschmeldungen und Desinformation in sozialen Medien aufdeckt. Zudem fördert Mimikama aktiv die Medienkompetenz, um Menschen besser gegen Manipulation und Fehlinformationen zu wappnen.
Die Österreichische Liga für Menschenrechte, gegründet 1926, ist die älteste Menschenrechtsorganisation des Landes. Sie setzt sich für die Umsetzung und Einhaltung der Menschenrechte ein und widmet sich dabei gesamte Vielfalt der allgemeinen Menschenrechtsdeklaration. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in Information und Sensibilisierung, vernetzter Zusammenarbeit sowie der Unterstützung von Menschen mit individuellen Anliegen.
Das „Österreichische Transformationsforum" fördert eine breite zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit für den sozial-ökologischen Wandel. 2025 kamen Delegierte von rund 120 Organisationen, Bewegungen und Initiativen an der Universität für Weiterbildung Krems zusammen, um sich u.a. mit dem Thema Bodenschutz zu beschäftigen. Das nächste Transformationsforum wird im November 2026 zum Thema "Resilienz der liberalen Demokratie und Zivilgesellschaft" stattfinden.
SOS Mitmensch ist eine 1992 gegründete, unabhängige Menschenrechtsorganisation in Österreich. Sie wurde durch das „Lichtermeer“ bekannt und engagiert sich seither mit Kampagnen, dem magazin mo und dem Ute-Bock-Preis für Zivilcourage für Gleichberechtigung, Antidiskriminierung und Menschenrechte.
Das Sozialwerk engagiert sich seit 2002 in Wien für die Anliegen junger Menschen. Ursprünglich als Don Bosco Flüchtlingswerk gegründet, um unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Schutz, Bildung und eine faire Chance auf Integration zu bieten, wurde die Organisation 2019 in Don Bosco Sozialwerk umbenannt, um einem breiter werdenden Tätigkeitsfeld gerecht zu werden. Der Fokus des Sozialwerks liegt stets auf der Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen, insbesondere in Bezug auf Demokratie und Partizipation.
Das von ihnen ins Leben gerufene (un)sichtbar-Projekt setzt hier an. Um Jugendlichen die Freiheit zu geben, ihre Meinung zu äußern, werden die Interviews durch den Einsatz von Masken, Greenscreen und Videoschnitt anonymisiert, sodass nur Kleidung und Körpersprache sichtbar bleiben. Dadurch werden ansprechende Inhalte für die sozialen Medien geschaffen und regen sowohl die Interviewpartner*innen als auch die Zuschauer*innen zur Reflexion an.
So bietet sich jungen Menschen ein geschützter Rahmen, um über persönliche oder kontroverse Themen im Zusammenhang mit Demokratie und Partizipation in Wien zu sprechen, ohne Angst vor Kritik von Freunden, Eltern oder Lehrern haben zu müssen. So werden vermeintlich Unsichtbare unserer Gesellschaft sichtbar, während sie gleichzeitig ihre Anonymität wahren – eben (un)sichtbar!